19.02.2020

Danke, Ring Police! Danke, Ring Police!

Das Team Iron Force by Ring Police verabschiedet sich aus dem ADAC GT Masters. Wir sagen dazu nur eines: Danke für alles! 

Die Nachricht über den Rückzug der Mannschaft rund um Jan-Erik Slooten traf die Motorsportwelt hart. Nicht, weil damit eines der erfolgreichsten, sondern eines der beliebtesten Teams aus dem GT-Sport verschwindet – vorerst zumindest.

Für soft trim war Ring Police immer von großer Bedeutung – und das lange, bevor wir das erste Mal Kontakt mit der Truppe hatten. Zahlreiche unserer Kollegen sind ausgewiesene Fans ihrer Videos auf YouTube und verfolgen diese seit Jahren. 

Den Beginn machte eine „Stuhlprobe“

Entsprechend stolz war die Belegschaft, als wir 2018 unser erstes „gemeinsames Projekt“ mit Ring Police auf die Beine stellten. Zugegeben: Das Wort „gemeinsam“ mag etwas übertrieben sein, da Jan-Erik Slooten nichts von seinem Glück wusste. 

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Wir hatten uns in den Kopf gesetzt, den YouTuber mit zwei Bürostühlen im Look seines Porsche 911 GT3 R – besser bekannt als „UFO“ – zu überraschen. Er machte uns Verrückten nicht nur die Tür auf, sondern kochte auch noch „Espretschio“: der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und Partnerschaft.

In den darauffolgenden Monaten stand die Vorbereitung auf die Rennsaison 2019 an. Während Jan-Erik Slooten die Vorkehrungen für seine zweite Saison traf, erlangte bei uns die Entwicklung von Sitzschalen für den Rennsport immer mehr Bedeutung. 

Vom Bürostuhl zum Rennsitz

Für uns war es der nächste Ansatzpunkt, die Iron Force-Truppe zu unterstützen. In ihren Videos hatten sich Slooten und sein Teamkollege Lucas Luhr mehrfach über das leidige Thema Sitzschale beklagt. Für uns war damit klar, die Jungs auch in diesem Bereich zu unterstützen.

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Bei den offiziellen Testfahrten in Oschersleben wurde das Fahrerduo von uns elektronisch gescannt. Damit konnten wir alle notwendigen Daten zur Herstellung einer Sitzschale sammeln. Die Herausforderung: Wir mussten eine Schale konstruieren, die beiden Piloten gerecht wird. Und das ist bei Rennfahrern, die für gewöhnlich hohe Ansprüche an ihren „Kindersitz“ stellen, gar nicht immer so einfach.

Die Sitzschale erwies sich jedenfalls als geeignet und die Zusammenarbeit wurde auch auf das Nordschleifen-Programm von Ring Police ausgeweitet. Weitere Kilometer wurden abgespult und mehr Erkenntnisse unserer Sitzschalen im Einsatz gesammelt. Eine Sache fehlte jedoch noch: ein Name.

„Das Ding braucht einen Namen!“

Dieser Aufruf von Jan-Erik Slooten hallt noch immer in unseren Ohren. Doch bevor wir darüber nachdenken konnten, hatte er auch schon die Lösung parat: „Nennt das Ding doch Spacer!“ Mit der simplen und zugleich genialen Idee vereinte er die Begriffe „Racer“ und „Space“ und machte damit den Weg frei für unsere Marke im Motorsport.

Und nicht nur das: Der YouTube-Star stattete uns einen Besuch in Dresden ab, um die Fertigung des Spacer, wie wir die Sitzschale von da an nannten, aus nächster Nähe zu erleben.

Für Deinen Besuch, Deine Unterstützung und die stets ehrliche Zusammenarbeit möchten wir Dir von ganzem Herzen danken, lieber Jan-Erik! Wir freuen uns auf neue und spannende Projekte von und mit Dir!

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